Von der Herkunft von Wörtern

Laut Duden ist Etymologie ‚die Wissenschaft von der Herkunft und Geschichte der Wörter und ihrer Bedeutungen‘, und mit ebendieser Herkunft und Geschichte von Wörtern beschäftigt sich Mark Forsyth in seinem 2011 erschienen Buch The Etymologicon: A Circular Stroll through the Hidden Connections of the English Language, auf Deutsch in etwa „eine Rundreise auf den geheimen Verbindungswegen der englischen Sprache“. Es ist eine sehr vergnügliche Rundreise, und sie beginnt mit einem Augenzwinkern: Gelegentlich fragen mich Menschen nach der Herkunft eines Wortes, aber sie machen diesen Fehler immer nur einmal, so lässt sich der Einleitungssatz im Vorwort des Buches übersetzen. Forsyth erzählt hier wie er, nach dem Ursprung des Wortes biscuit gefragt, den Fragenden unaufgefordert auch mit Informationen zu Begriffen wie bisexual, masochism und Kafkaesque versorgt habe, bis dieser sich zwei Stunden später durch eine Flucht aus dem Fenster vor einem Diagramm zur Veranschaulichung des Zusammenhangs zwischen dem Namen Philip und dem Begriff hyppopotamus in Sicherheit gebracht habe. Daraufhin hätten Familie und Freunde ihm, Mark Forsyth, nahegelegt, sein zwanghaftes Verhalten in Ermangelung anderer leistbarer Alternativen durch das Schreiben eines Buches zu kanalisieren. Er solle mit einem einzelnen Wort beginnen und dann noch eines dranhängen und noch eines und so weiter bis zur vollkommenen Erschöpfung. Ein solches Buch habe den Vorteil, dass man es öffnen und vor allem auch wieder schließen könne. Weiterlesen »

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